• MediaRunner als solches ist im Prinzp nur ein kleines Starttool und ruft die eingebaute Oberfläche aus der gleichnamigen DLL auf.

  • Entwickler werden diese Vorzüge zu schätzen Wissen und dem Anwender ist es gleichgültig solange nur die richtige Musik aus den Lautsprechern dröhnt.

  • Die Generation 2004 verfügt nun auch über eine vollständige TCP/IP Steuerung für Netzwerke und einem integrierten Webinterface.

Software

MediaRunner

RH MediaRunner 2004

Screenshot von MediaRunner
  • Multimedia-Player für Microsoft Windows ™
  • Aus Visual Basic / VBA verwendbare ActiveX-DLL-Komponente.
  • Standalone-Client im Lieferumfang.
  • Integrierter TCP Server und Webinterface.
  • Netzwerkclient im Lieferumfang.
  • Integrierte Oberflächen-Konfiguration mit Skin-Unterstützung.
  • Optimiert auf unterbrechungsfreie Hintergrund-Arbeit in Restaurants.
  • Erstellen und Verwalten von Playlists (M3U/ASX-Format).
  • Ändern und Erweitern von Playlists im laufenden Betrieb.
  • Hinzufügen von vollständigen Ordnerinhalten möglich.
  • Zufalls-Wiedergabe mit der Möglichkeit von Wunsch-Titeln.
  • Audio-CD-Wiedergabe (Unter Win2000 digital).
  • Automatische Titel-Wiederholung.
  • Symbol in der SysTray um Platz zu sparen.
  • Auf Wunsch permanent sichtbare Fernbedienung.
  • Integriert in DataBase 2003 und RH Virtual Jukebox.

Durch die neu hinzugekommene Netzwerkunterstützung welche durch das ActiveX-Design sämtliche Clients in vollwertige TCP-Server verwandelt, den mitgelieferten Netzwerkmonitor und die in VirtualJukebox / DataBase hinzugekommenen Client-Funktionen wurde MediaRunner zu einem perfekten Werkzeug für professionelle Wiedergabe in Arbeitsgruppen.

Dies kommt natürlich auch in Gasthäsern und auf Partys sehr dem Komfort entgegen da zum Einen die Steuerung bei Bedarf per WLAN erfolgen kann und auch aus dem Büro jederzeit volle Kontrolle besteht als auch für Homepagebetreiber um wie hier als nette Erweiterung Music@Home anzuzeigen.

Zur Wiedergabe von MP3 und WMA-Formaten sind MCI-Treiber notwendig welche vom Windows MediaPlayer ™ installiert werden.

Das Programm selbst ist von der kostenlosen RH Library abhängig welche viele nützliche Funktionen und Dialoge bereitstellt.



Einstellungen

Über das Kontext-Menü lässt sich das Programm den eigenen Wünschen anpassen Titel-Wiederholung, Zufalls-Wiedergabe, Warnmeldungen vor Unterbrechungen, automatisches Einblenden einer permanent sichtbaren Fernbedienung, Videos in eigenem Fenster automatisch maximieren sowie Aufrufen des SkinMakers mit welchem sämtliche Farben und Grafiken geändert und als Skin gespeichert werden können.


Standard-Wiedergabe

Links unten befinden sich Laufwerks-Navigatoren wo einzelne Titel per Doppel-Klick zu starten sind bzw. markierte Ordnerinhalte nach einem Rechts-Klick auf das Playlist-Fenster gezogen werden können.

Mit den Tasten "Vor" und "Zurück" ist es möglich innerhalb des aktuellen Ordners ohne Maustaste Titel anzuwählen.

Die gleichen Fenster werden wie unten beschrieben zum Erstellen und Erweitern von Playlists genutzt und markieren ggf. den aktiven Titel.


Zufalls-Wiedergabe

Dies ist vor allem in Lokalen aber auch privat sehr nützlich um sich beim Erstellen von Playlists nicht über eine sinnvolle Reihenfolge Gedanken machen zu müssen.

Bereits gespielte Titel protokolliert MediaRunner intern um Wiederholungen zu vermeiden und bei gemischten Listen zwei Titel des gleichen Interpreten zu verhindern Hinzugefügte oder per Doppel-Klick aus dem.

Playlist-Fenster gewählte Titel werden als Wunsch-Songs definiert wobei deren Reihenfolge durch Klick im Display angezeigt und umgekehrt werden kann.


Playlists erstellen

Zum Erstellen einer neuen Playlist die vorhandenen Einträge entfernen und rechts unten das Kontrollkästchen markieren.

Nun werden alle gewählten Titel in die Playlist übernommen oder in eine bestehende hinter dem aktiven bzw. markierten Eintrag eingefügt und automatisch als Wunsch-Song gesetzt.

Um neue oder geänderte Playlists dauerhaft zu sichern müssen diese explizit gespeichert werden das der Player mit einer temporären Datei arbeitet um bei intern ggf. notwendigen Verschiebungen nicht die Original-Daten zu zerstören.


Playlists verwalten

Alle geöffneten Playlists werden von MediaRunner protokolliert und stehen durch die Taste rechts unten zur einfachen Auswahl bereit.

Sollte das hinzufügen von Titeln aktiviert sein gilt dies auch für Playlists wobei alle enthaltenen Titel einzeln eingefügt werden.

Damit nicht jede vorhandene Playlist zuvor geöffnet werden muss um im Protokoll aufzuscheinen bietet sich im Kontext-Menü der Eintrag "Playlists suchen" an wodurch auf dem aktiven Laufwerk inkl. einer Unterordner-Ebene alle M3U/ASX-Dateien automatisch lokalisierbar sind.


Wunsch-Titel

Bei aktiver Playlist-Wiedergabe werden per Doppel-Klick gewählte oder manuell bzw. per ActiveX-Automatisierung hinzugefügte Songs automatisch als Wunsch-Titel definiert wobei im Display eine entsprechende Anzeige vorhanden ist und per Klick darauf kurz eine Liste eingeblendet wird ==> Klick auf diese kehrt die Reihenfolge um.

Dies ist vom Zufalls-Modus abhängig da ansonsten entsprechende Titel an die logisch richtige Reihenfolge verschoben werden.


Audio-CD

Durch Klick auf Button "CD On" aktivieren
Die CD muss sich im 1. Laufwerk befinden

Im Display wird ein zusätzlicher Navigator eingeblendet um Tracks direkt wählen zu können.

Bei Wechsel in den Playlist-Modus durch Doppel-Klick auf Fenster wird die Wiedergabe nicht sofort unterbrochen sondern das Ende des laufenden Tracks abgewartet.

Unter Windows 2000 ist die Wiedergabe digital möglich sofern im Geräte-Manager für das entsprechende Laufwerk aktiviert und dadurch kein Audio-Kabel mehr notwendig.


Videos

MediaRunner zeigt auch falls vorhanden Videos zu den Titeln an wobei wahlweise über dem Datei-Navigatoren eine Teilansicht bzw. ein eigenes skalierbares Fenster verwendbar ist.

Bei aktivem Video wird rechts ein Button eingeblendet um zwischen den beiden Möglichkeiten umzuschalten

Über die ActiveX-Schnittstelle können auch Picture-Boxen in Client-Anwendungen zur Video-Ausgabe verwendet werden falls der Player nicht sichtbar sein soll und ein eigenes Fenster stört.


Oberfläche

Die Programmfarben, Hintergrund-Bild und sämtliche Schaltflächen-Grafiken lassen sich über den "Personal SkinMaker" frei aus beliebigen Dateien kombinieren und als zusammengehöriger Skin unter beliebigem Namen speichern und so jederzeit aufrufen.

Gespeichert werden diese im Ordner "ProgrammeRH SoftwareMediaRunnerSkins".

Die Farbeinstellungen werden in einer MSK-Datei abgelegt, Grafiken für Schaltflächen sind nummeriert und das entsprechende Hintergrund-Bild erhält den Namen "MRBack.bmp".

Alle zusammenhängenden Dateien bekommen im Namen die entsprechende Benutzer-Angabe vorgestellt und sind so jederzeit zu identifizieren um den Skin zu sichern oder an andere Personen weiterzugeben.

Natürlich freue ich mich über von Benutzern erstellte Oberflächen wenn diese mir entsprechend komprimiert mit einer kleinen Bemerkung an meine Mail-Adresse gesendet werden.

Sollte MediaRunner in eigene Anwendungen integriert werden ist es per Schnittstelle möglich mit diesen Skins im Hintergrund zu installieren ohne den Player vorher zu starten ==> Einstellungen.InstallSkin([pfad]).


Unterbrechungsfreie Wiedergabe

MediaRunner wurde darauf optimiert bei der Auswahl von Titeln im Playlist-Modus keine laufenden Titel abzubrechen.

Dies würde nur beim Wechsel in den CD- oder Einzel-Wiedergabe-Modus geschehen wobei bei aktivierten Warnungen immer eine Rückfrage erfolgt.

Dieser Aufbau wurde gewählt um in meinen kommerziellen Produkten maximale Flexibilität bei größtmöglichem Komfort zu erreichen da man nicht immer das Ende des Titels abwarten muss sondern bereits im Vorfeld planen kann.

Auch im privaten Unterhaltungsbereich ist dies oft sehr angenehm da wenn der Player im Hintergrund während dem Arbeiten spielt jederzeit die weitere Wiedergabe geplant werden kann

Damit steht dem Einsatz in Restaurants und auf Partys nichts mehr im Weg.

Soll trotzdem einmal der gewählte Song sofort abgespielt werden reicht ein einfacher Klick auf die Schaltfläche "Vor".


Playlist-Formate

Das Standard-Format von MediaRunner für Wiedergabe-Listen ist M3U.
Im Prinzip eine reine Text-Datei mit allen Pfaden der einzelnen Titel.

Zusätzlich unterstützt wird das neuere ASX-Format welches vom Aufbau ähnlich HTML ist und im Microsoft MediaPlayer den Vorteil hat auch die einzelnen Titel anzuzeigen.

MediaRunner konvertiert diese beim Öffnen intern ins M3U-Format was unter Umständen längere Reaktions-Zeiten zur Folge hat.

Playlists werden über öffentliche Funktionen der RH Library erstellt wobei beim M3U-Format am Ende alle Titel ein zweites mal Linux-Konform ohne Laufwerks-Buchstaben und mit Schrägstrich als Trenner gespeichert werden.

Unter Windows stören diese zusätzlichen Einträge nicht
Der Linux-Player XMMS ignoriert die Windows-Pfade am Beginn und verwendet den hinteren Teil bei korrekter relativer Pfadangabe.

Die Entwicklung dieser Funktionen war selbstverständlich da ich jeweils zwei Windows- und Linux-Systeme parallel laufen habe und sämtliche auf dem Markt befindlichen Produkte mich hier gewaltig nervten.

Dies könnte durch die immer höhere Bedeutung von Linux eine zukunftweisende Innovation sein und auch andere Entwickler zum Nachdenken animieren.


MediaRunner selbst funktioniert wie alle RH Software-Produkte auch im Netzwerk und auf Multi-Boot-Systemen mit unterschiedlichen Laufwerks-Buchstaben perfekt da über die öffentliche Funktion "KorrPfad" Positions-Angaben intern automatisch korrigiert werden.

Nach all den langen Erklärungen bleibt mir nur mehr Ihnen viel Spaß mit diesem außergewöhnlichen Produkt sowohl bei der Unterhaltung als auch der optischen Gestaltung zu wünschen.


Überwachung und Steuerung im Netzwerk mit dem Remote-Monitor

  • Der Player wurde nun als TCP-Server konzipiert und verfügt natürlich über entsprechende Einstellungen damit nicht jeder die Musik remote abschalten kann.
  • Nach der Installation ist der Server deaktiviert und über das Kontextmenü konfigurierbar wobei hier vor allem die erlaubten IP-Adressen mit Bedacht zu setzen sind.
  • Neben der somit möglichen Steuerung mittels eines echten Clients über die ausführlich dokumentierte Schnittstelle auf Port 1200 erkennt der Server automatisch einen Request per Webbrowser und stellt ein komfortables Webinterface zur Verfügung.
  • Da RH VirtualJukebox und RH DataBase den Player als DLL nutzen stellen auch diese die Serverfunktionalität ohne Einschränkung zur Verfügung und bieten dabei auch noch eine reine Client-Funktion um sich mit einem zentralen Server im Netzwerk zu verbinden.
  • Alles in allem bestechen sämtliche Komponenten durch eine totale Abstimmung und wurden wie vieles aus der Tatsache heraus dass ich Sie selbst so benötigte entwickelt.
  • Nichts schöner als ein ohnehin permanent laufender Webserver im Wohnzimmer an dem die Stereoanlage angeschlossen und MediaRunner installiert ist :-)

DANKE !

An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal sehr herzlich bei Markus Käfer für den Entwurf der meiner Meinung nach sehr ansprechenden Standard-Oberfläche und viele gute Ideen bedanken.

Auf seiner Homepage werden in der nächsten Zeit vermutlich noch einige Skins zu finden sein ==>  cow2cow.rhsoft.net.


HISTORY

  • 1999 als die Entstehung von RH DataBase begann suchte ich als damaliger Anfänger primär nach einer Möglichkeit Audio-Dateien aus eigenen Formularen komfortabel wiederzugeben.
  • Zu Beginn wurde ein MS MediaPlayer-Control eingefügt welches bei Playlists jedoch keinen entsprechenden Funktionsumfang bietet (Titelanzeige usw.).
  • Durch die Integration des MCI-Steuerelements wurde zwar das Programm etwas flexibler konnte jedoch keine Playlists mehr wiedergeben !
  • Also musste eine ausgefeilte Lösung mit mehreren Timern zur Status-Prüfung her.
    Da dies schon einmal geschafft war und die relativ flexiblen Routinen einen Ausbau der Funktionen sehr unterstützten kamen immer mehr Optionen hinzu.
  • Durchschlagende Neuerungen waren im Sommer 2001 der Umbau des Playlist-Editors so dass dieser auch während der laufenden Wiedergabe vollständig funktionsfähig ist und die Integration in Virtual Jukebox.
  • Damals war der Player noch innerhalb der Hauptanwendung fix verankert.
  • Kurz darauf begann die Umstellung auf Active-X welche nie geahnte Möglichkeiten und flexible Nutzung aus jeder Anwendung ermöglicht und daher ein Update der DLL alle anderen Programme aktualisiert.
  • Zeitgleich wurde die RH Library für Basis-Funktionen implementiert da vieles sowohl im Player als auch in den Hauptanwendungen in der gleichen Form benötigt wurde.
  • Durch den modularen Aufbau sank die Entwicklungs-Zeit dramatisch was kurz darauf eine vollständig neu gestaltete Oberfläche sowie integrierte Skin-Verwaltung zur Folge hatte.
  • Anfang 2003 beim grossen Relaunch meiner Homepage und nach einem im Vorjahr absolvierten Netzwerkkurs brannte mein Programmiererherz nach einer praktischen Umsetzung des Themas und so wurde der erste Remote-Monitor entwickelt.
  • Ende 2003 ging es nun daran das ganze professionell zu implementieren da mir erstmals das zum brauchbaren Testen solcher Applikationen notwendige Netzwerk zur Verfügung stand und mit jedem Tag wuchsen die Funktionen hin zu einer totalen Remote-Kontrolle.

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